Als kleines Kind – als ich noch meinem Vater beim Gemüseanbau half – gab es für mich 2 Arten von Bohnen, die Stangenbohnen und die Fisolen.
Alles, was sich an den Schnüren rund um die eingeschlagenen Stangen empor wand, war außen grün und innen weiß und die bodendeckenden innen braun und außen grün.
Die Samen der Bohnen bewahrten wir immer in Gläsern auf und so konnte ich sie immer gut unterscheiden.
Wie erstaunt war ich als Jugendliche als ich das erste Mal Wachtelbohnen sah. "Wo wachsen denn die denn?", dachte ich.
Bis heute bauen wir jedes Jahr dieses Gemüse an. Den Sommer über haben wir immer wieder Fisolen frisch vom Garten genossen.
Für uns haben die Stangenbohnen einen doppelten Nutzen: Erstens als Nahrung und zweitens zur Begrünung von Zäunen bzw. Sichtschutz und Schattenspender, der obendrein wunderschön blüht.
Die Buschbohnen dagegen eignen sich hervorragende zum Beschatten des Bodens und somit zum feucht Halten des Bodens als Mischkultur. Dadurch entfällt allzu häufiges Gießen. Auf diese Art und Weise hatten wir heuer sämtliche Beete bepflanzt. Abwechselnd Flach- und Tiefwurzler, dazwischen rekelten sich reichlich Beikräuter zum Licht, welch den Weg zu unseren Haustieren, bzw. in unseren Kochtopf fanden.
Nun liegt unsere Ernte erst mal ein paar Tage im Wohnzimmer auf Tüchern zum Trocknen aufgelegt. Ein Teil wandert dann wieder in die Samenschachteln und den Rest werden wir während der kalten Jahreszeit genießen und auch zum Basteln verwenden. Ach ja – übrigens, Wachtelbohnen haben wir noch immer nicht ;-)
www.use-roses.com
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